Musiktheater
Eröffnungskonzert

mit dem Comedian Harmonists-Ensemble des Theaters Rigiblick

Rückblick

Ein unvorhergesehener Regenguss zwang uns, den Eröffnungsapéro kurzerhand in den kleinen Rittersaal zu verlegen. Nach ein paar einleitenden Dankesworten unserer Präsidentin begrüsste die Seifenproduzentin Nadja Oberhänsli die anwesenden Gäste.

Als Eröffnungskonzert konnte das renommierte Comedian Harmonists-Ensemble des Theaters Rigiblick verpflichtet werden. Ihr speziell für die MBL adaptierter Musiktheaterabend war ein Hochgenuss erster Güte. Die bewegte Geschichte des Sextetts mit kometenhaftem Aufstieg, aber auch die tragischen Schicksale der Protagonisten bewegte das Publikum zutiefst. Die unvergesslichen Melodien, interpretiert von sechs grossartigen Sänger-Schauspielern und einem Pianisten, machten den MBL-Start zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Interpreten

The Comedian Harmonists-Ensemble des Theaters Rigiblick:

  • Daniel Bentz (Tenor und Schauspieler)
  • Danny Exner (Pianist und Schauspieler)
  • Peter Hottinger (Schauspieler in über 10 Rollen)

Zum Programm

«Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück» Berlin, Dezember 1927: Harry Frommermann verfügt über keinerlei akademische Gesangs- oder Musikausbildung, aber er ist ein grosser Fan des amerikanischen Vokalquartetts «The Revelers». Nun sucht er Berufssänger für ein eigenes Ensemble. Auf seine Annonce meldet sich, neben 70 anderen arbeitslosen Männern, auch Robert Biberti, der nicht nur eine aussergewöhnliche Bassstimme besitzt, sondern ebenfalls glühender Anhänger der «Revelers» ist. Wenige Tage später bringt Biberti seine zwei Chorkollegen Ari Leschnikoff und Roman Cycowski mit und einer der beiden wiederum den Pianisten Erwin Bootz. Dazu gesellt sich als zweiter Tenor zunächst Walter Nussbaum, der jedoch bald durch Erich Collin ersetzt wird. Der Rest ist Geschichte: Die Gründung der «Comedian Harmonists», der kometenhafte Aufstieg des Sextetts sowie 1935 schliesslich das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten und die daraus folgende Trennung der Gruppe.

In diesem Schauspiel mit Musik geht es dem Autor Gottfried Greiffenhagen nicht «um die Darstellung dessen, wie es wirklich war, sondern darum, eine Handlung zu erfinden, die frei, lebendig und offen genug ist, um das Entstehen und das Auseinanderfallen dieser einmaligen Gesangsgruppe zu schildern». Die musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink ergänzt den Text mit Hits wie «Mein kleiner grüner Kaktus», «Veronika, der Lenz ist da» und anderen unvergesslichen Melodien des Vokalensembles.

Das Stück wird seit 2020 im Theater Rigiblick in Zürich im Repertoire gezeigt und speziell für den Eröffnungsabend der MBL 2023 auf den Rittersaal adaptiert.

  • Regie: Daniel Rohr 
  • Musikalische Leitung: Chasper-Curò Mani
  • Bühnenbild: Elke Thomann
  • Kostüm: Claudia Binder
  • Choreografie: Tiziana Cocca
  • Buch: Gottfried Greiffenhagen Musikalische
  • Einrichtung: Franz Wittenbrink

Herzlichen Dank